Ein Tag in der Stadt – Zürich

Es gibt immer was zu fotografieren.

Wer kennt das nicht, man sitzt gemütlich zu Hause, das Wetter ist schlecht und man denkt, es gibt ja eh nichts interessantes zu fotografieren. Falsch! Das ist nur eine weitere Ausrede, um nicht sein Arsch bewegen zu müssen. Denn, es gibt eine sehr wichtige Regel: „Es gibt immer was zu fotografieren“. Sogar zu Hause lauern 1000 Bilder. Man muss nur ein wenig kreativ sein und mal das wichtigste Werkzeug eines jeden Fotografen mal bewusst einsetzten – das Hirn.

Tram in Bewegung

Tram in Bewegung

Und so gehts.

An diesem Tag war das Wetter wirklich nichts besonderes, bewölkt, diffuses Licht und wenig Kontrast. Trotzdem konnte ein Freund überzeugt werden, die Kamera spazieren zu führen. Anfangs war die Motivation eher bescheiden und man konnte oft hören: „Ich weiss nicht was ich fotografieren soll, es hat ja nichts“. Es brauchte ein paar Tipps über Komposition und selber ein paar Bilder machen und dann, nach einer weile hörte man nur noch die Kamera. Die Resultate waren durchaus spannend. Eine solche Übung hilft unheimlich sein Auge zu schulen und neue Bilder zu finden.

Schlussfolgerung

Einfach den Kopf gebrauchen und sich immer Fragen, warum ist ein Bild spannend. So werden mit der Zeit die Bilder automatisch besser und viel interessanter. Immer weider mal einen solchen Ausflug unternehmen und einfach die Augen offen halten. Es hilft auch sehr, sich auf spezielle Motive zu konzentrieren, bei mir sind es Türen.
Man durchaus mal die Linse einschränken und nur mit einer Brennweite aus dem Haus gehen. Ich gehe oft nur mit der 50mm. Die Kompositionen werden mit der Zeit wirklich viel besser.